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Presse & News: 2021

Falsche Nummer- richtige Spende!

Wenn Kommunikation anders gelingt, als gedacht, kann trotzdem etwas Tolles dabei herauskommen. So geschah es letzte Woche im Büro des Kinderschutzbundes. Auf der Suche nach einer Telefonnummer landete Daniela Leitermann eher unabsichtlich beim Kinderschutzbund Kempten e.V. Überrascht von dem freundlichen Kontakt entschloss sich die Taxiunternehmerin spontan 400 EURO zu spenden. „Die Pandemie hat uns, sowie das Taxigewerbe hart getroffen, trotzdem möchten wir das Wenige teilen,“ so Daniela Leitermann. „Viele Kunden nutzen unseren persönlichen Service von Tür zu Tür und vermeiden volle Busse. Von diesem Erfolg möchte ich etwas abgeben,“ so die Unternehmerin weiter.
Seit vier Jahren behauptet sich Daniela Leitermann in einer Männerdomäne: sie leitet ein Taxiunternehmen in Kempten. Als Frau Leitermann als Einzelunternehmerin startete war der Erfolg nicht vorprogrammiert. Mit Verständnis und dem Geist für Neues sowie eines innovativen Fahrvermittlungssystems und damit kurzen Wartezeiten für Fahrgäste hat sich „ab ins Taxi“ einen Namen gemacht. 10 Autos fahren für das Unternehmen. „Auch wenn wir nicht der „richtige“ Adressat des Anrufes waren, so freut es uns umso mehr, dass Frau Leitermann mit ihrer Spende unsere Arbeit wertschätzt und fördert,“ so Karin Bartelt, Geschäftsführerin des Kinderschutzbundes Kempten e.V.


Foto: KSB Kempten Regine Bücker


Eine Spende, die gut ankommt: Carolin Helme, Projektleiterin in der Offenen Kinderbetreuung freut sich mit Valentin, Kacy und Petra über die Spende von Jonas Übelhör und seiner Mutter Daniela Leitermann-Übelhör von „ab ins Taxi“ (von links).




Eine kleine Erfolgsgeschichte- Pfandzettelbox im Bio Mercato

Seit drei Jahren nutzen Kunden des Bio Mercato die Pfandzettelbox am Rückgabeautomaten, um bewusst mit kleinen Beiträgen Gutes zu tun. Über diesen Zeitraum kam eine Spendensumme von 1.590.- EURO zusammen, die zu 100 % an den Kinderschutzbund Kempten e.V. geht. „Diese kleinen Beträge werden zu etwas ganz Großem und helfen genau dort, wo wir uns diese Unterstützung wünschen,“ so Andrea Sita, Inhaber des Bio Mercato. Die vielfältigen Projekte des Kinderschutzbundes helfen Kindern und Erziehenden und werden gerade in der Corona Zeit ganz unterschiedlich nachgefragt. „Eltern und Kinder in häuslichen Stresssituationen, Probleme beim Homeschooling und Notbetreuung von Kleinkindern sind nur einige der Hilfegesuche, die uns täglich erreichen,“ so Melanie Korthaus vom Vorstand des Kinderschutzbundes. Das geringe Spendenaufkommen in der für Unternehmen schwierigen wirtschaftlichen Situation macht sich auch beim Kinderschutzbund stark bemerkbar. Trotzdem wird die Arbeit in vollem Umfang und hoher Qualität weitergeführt.


Bild: Bella Heim, daHeim markendesign


Conny Roth vom Vorstand des Kinderschutzbundes Kempten e.V. und Andrea Sita, Inhaber des Bio Mercato freuen sich über die tolle Spendensumme (von rechts).




Unternehmernetzwerk Allgäu leistet trotz Corona großzügige Spende

Im Rahmen der Patenschaft unterstützt das Unternehmernetzwerk Allgäu seit vielen Jahren die Arbeit des Kinderschutzbundes Kempten e.V., genauer gesagt die MIKI-Gruppe. Es gab zahlreiche schöne unvergessliche Ausflüge und jährlich eine große Spende. Ausflüge sind in dieser Zeit Corona-bedingt nicht möglich, aber der Verein erhielt wieder eine tolle Zuwendung in Höhe von 3.000.- EURO, die in dieser Zeit besonders guttut. Zusätzlich freute sich das Team vom Kinderschutzbund über eine Materialspende des Unternehmernetzwerkes, die den Ausbau des Tobekellers voranbrachte. In der bewegungsarmen Zeit ist dieser Keller „Gold wert“.
Die Schulkinder dürfen derzeit nur einzeln betreut werden, d.h. sie bekommen eine intensive 1:1-Förderung, die auch Fragen im Rahmen des Homeschooling abdeckt. Der Kinderschutzbund bietet trotz Kontaktbeschränkung eine bestmögliche Unterstützung für Kinder und Erziehende. Die Kleinkindbetreuung im Kinderschutzbund läuft im Notbetreuungsmodus und bei Beratungen stehen das Team derzeit nur telefonisch zur Verfügung. Leider ist derzeit nicht mehr möglich.


„Wir wissen es sehr zu schätzen, dass die Mitglieder des Unternehmernetzwerkes unsere Arbeit mittragen und unterstützen, obwohl die Pandemie es den meisten Firmen derzeit schwer macht,“ so Karin Bartelt, Geschäftsführerin beim Kinderschutzbund Kempten e.V. Obwohl viele Mitglieder des Unternehmernetzwerkes im durch die Pandemie besonders betroffenen Hotellerie und Gaststättengewerbe aktiv sind, kam die große Spendensumme zusammen.


 Marlene Krista (rechts), betreut im 1:1 Modus die Hausaufgaben im Rahmen des Homeschooling der Miki Kinder




Gutes tun trotz Lockdown

„Wir möchten Kinder und Familien, die in der Zeit des Lockdowns besonders belastet sind mit unserer Spende unterstützen,“ so Susanne Häußermann von der Firma Mei Allgäu Barista UG bei der Spendenübergabe an den Kinderschutzbund Kempten e.V. Der Verein ist mit seinen verschiedenen Projekten für die Belange der Kinder und Erziehenden da. „Auch wenn wir momentan nicht alle unsere Leistungen anbieten können, so versuchen wir dennoch ein Höchstmaß an Unterstützung zu leisten, so Melanie Korthaus Vorstand des Kinderschutzbundes Kempten e.V. Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Situation in der Corona Zeit spendet „Mei Allgäu Barista“ 1.000.- EURO an den Verein. Damit können die Betreuungsprojekte weiter aufrechterhalten werden, auch wenn sie nur in kleinem Rahmen stattfinden können. So werden unter Einhaltung aller Hygienemaßnahmen die Grundschulkinder aus dem Miki Projekt des Kinderschutzbundes einzeln zu Hausaufgabenbetreuung gebeten und die „Offene Kinderbetreuung“ findet im minimalen Notbetreuungsmodus statt, ebenso die Betreuung der Familien durch Familienpaten und auch Beratungen können jederzeit in Anspruch genommen werden.


Freude in der Küchenecke der Offenen Kinderbetreuung: Susanne Häußermann überreicht statt Kaffee die großzügige Spende an Melanie Korthaus, Vorstand Kinderschutzbund Kempten e.V.




ZAK Wunschbaum Aktion erfreut auch Kinder im Kinderschutzbund Kempten e.V.

Eine schöne Aktion der Auszubildenden des ZAK: Am Wunschbaum konnten Kinder Wünsche hinterlegen, die innerhalb der Familien nicht erfüllt werden konnten. Hanna Weixler und Lara Kühn sammelten die Wünsche, organisierten, planten und verpackten. Die Auszubildenden des ZAK machten sich dafür stark, dass die Wünsche in Erfüllung gingen. Drei Päckchen bekamen Kinder aus Projekten des Kinderschutzbundes Kempten. Wir danken herzlich im Namen aller Begünstigten für dieses tolle Engagement.


 


Foto (Bildrechte ZAK): Lara Kühn und Hanna Weixler (von links) freuen sich über die gelungene Wunschbaum Aktion des ZAK.